Der Text besagt, dass die Login-Daten von über 500.000 Datensätzen, die mit einem Fahrzeug-Tracking-Gerät von der Firma SVR verbunden sind, öffentlich zugänglich sind. Durch das Auslaufen des Trackings könnten persönliche und Fahrzeugdaten von Fahrern und Unternehmen gefährdet sein.
Der ungewöhnliche Speicherort wurde zuerst vom Kromtech Security Center entdeckt. Sie machten einen misskonfigurierten Amazon AWS S3-Bucket dafür verantwortlich, der versehentlich öffentlich zugänglich gemacht wurde. Kromtech bemerkte dies am 18. September und der Zugriff wurde am 20. September nach ihrer Benachrichtigung geschlossen.
Der Text erwähnt, dass die Aufzeichnungen sensible Informationen wie Benutzer-Logins (E-Mails, Passwörter), Fahrzeug-Identifikationsnummern (VINs), Kennzeichennummern, GPS-Daten und andere Daten enthalten, die von SVR Tracking gesammelt werden, darunter auch Informationen über Kunden und Auto-Händler, die mit dem Unternehmen Geschäfte machen.
Die Informationen wurden in einem Backup-Ordner mit dem Namen “Accounts” gesichert, der insgesamt 540.642 Einträge enthielt. Einige dieser Einträge waren mit mehreren Fahrzeugen verknüpft. Kromtech erwähnte, dass die Gesamtzahl der Geräte möglicherweise noch höher sein könnte, da viele Wiederverkäufer oder Kunden eine große Anzahl von Geräten zur Überwachung hatten.
Das SVR-Leck enthielt detaillierte Informationen über die Standorte von Fahrzeugen sowie Kontodaten. Das Unternehmen ermöglicht es, Fahrzeuge kontinuierlich zu verfolgen, insbesondere wenn sie gestohlen oder abgeschleppt werden, indem es GPS-Daten sammelt.
Der Text besagt, dass die Serviceaufzeichnungen der Geräte alle vier Stunden Standortinformationen sammeln und speichern, sodass ein Unbefugter mit Zugang zum Konto-Passwort das Fahrzeug in Echtzeit verfolgen und eine detaillierte Aufzeichnung der besuchten Orte erhalten könnte. Dies könnte potenziell zu Diebstahl, Überfällen oder anderen kriminellen Handlungen führen, da der Täter darüber informiert wäre, wenn der Fahrzeughalter nicht zu Hause ist.
Der Ordner enthielt außerdem 339 Protokolle, die Fotos und Daten zu Fahrzeugzuständen und Wartungsarbeiten enthielten. Es gab auch ein Dokument mit Informationen zu 427 Händlern, die SVR-Dienste nutzen.
SVR hat nicht unmittelbar auf Kromtechs Benachrichtigung reagiert, obwohl die betroffenen Datensätze kurz nach dem Hinweis von Kromtech auf die Sicherheitslücke gesperrt wurden. Zudem hat das Unternehmen nicht auf unsere Anfrage bezüglich einer Stellungnahme zu diesem Thema geantwortet.
Der Zweck der kontinuierlichen Überwachung durch SVR ist es, Autobesitzern ein beruhigendes Gefühl zu geben, da sie stets die Kontrolle über ihr Fahrzeug haben. Allerdings kann ein solcher Fehler das Gegenteil bewirken, indem er digitalen Schlüsseln an Cyberkriminelle übergeben wird, die die Daten für ihre eigenen Zwecke nutzen könnten.
Der Text bezieht sich auf das Thema Cybersicherheit. Es geht darum, wie man sich vor Gefahren im Internet schützen kann.