Das Muster, das du verwendest, um dein Android-Gerät zu entsperren, ist nicht sicher genug, da es zu einfach ist.

Das Muster zum Entsperren von Android-Geräten mag zwar unterhaltsam sein, aber es bietet nicht die höchste Sicherheit.

Eine aktuelle Studie von US-Naval Academy und der University of Maryland, Baltimore County hat gezeigt, dass es überraschend einfach ist, die Passwortmuster von jemandem herauszufinden, indem man einfach über ihre Schulter schaut, während sie es eingeben.

Die Wissenschaftler haben fast zweitausend Teilnehmer rekrutiert, um Videos von Mustern und PIN-Entsperrungstechniken zu beobachten und dann zu versuchen, diese nachzumachen.

Die Forscher haben festgestellt, dass Angreifer nachdem sie nur einmal ein Muster beobachtet haben, in 62,2 Prozent der Fälle erfolgreich das Telefon eines anderen Benutzers entsperren konnten. Die Verwendung von PIN-Codes war sicherer, da sie nur in 10,8 Prozent der Fälle nach einer einzigen Beobachtung erfolgreich geknackt werden konnten.

In der Untersuchung wurden die Entsperrmuster des Nexus 5 und des OnePlus One analysiert. Es wurde festgestellt, dass bei kleineren Telefonen längere Entsperrmuster überraschenderweise weniger anfällig für das Ausspähen über die Schulter sind.

Die Forschungsergebnisse wurden in einem Artikel veröffentlicht, der den Titel “Richtlinien für Shoulder Surfing bei der mobilen Authentifizierung” trägt und für die jährliche Computer Security Applications Conference geschrieben wurde, die Anfang Dezember stattfinden wird.

Die Studie vergleicht das Entsperren von Smartphones durch PIN-Codes und Muster auf Android-Geräten. Es ist nicht die erste Studie, die die Wirksamkeit dieser beiden Methoden untersucht. Frühere Forschungen haben gezeigt, dass Hacker mithilfe von Computer Vision Software Muster auf Bildschirmen erkennen können. Schon 2010 fanden Forscher heraus, dass Mustercodes anhand von Fingerabdrücken auf Bildschirmen in vielen Fällen identifiziert werden können.

All diese Untersuchungen belegen, dass es am besten ist, eine PIN zu verwenden.

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Diesen Ergebnissen zufolge bestätigen sie, was die Gemeinschaft bisher anekdotisch für wahr hielt. Zudem zeigen sie, dass die aktuellen Authentifizierungsmethoden eine höhere Sicherheit gegen das sogenannte Schultersurfen bieten als bisher angenommen.

Die wichtigste Erkenntnis der Studie lautet: Verwenden Sie anstelle eines Musters lieber einen Passcode. Wenn Sie bereits an Ihr Muster gewöhnt sind, gibt es auch andere Maßnahmen, um das Risiko des Schulter-Surfens zu verringern.

Zuerst sollten Sie die “Rückführlinien” entfernen, die farbigen Linien, die den Fingerweg durch das Muster anzeigen. Diese Linien machen es für jemanden, der über Ihre Schulter schaut, einfacher, Ihr Muster zu erkennen. Indem Sie die Benutzer-Feedback-Leitungen entfernen, konnten Hacker nur etwa 35 Prozent der Zeit auf das Telefon zugreifen. Sie können dies in den Einstellungen Ihres Geräts ändern.

Als Nächstes sollten Sie sicherstellen, dass Sie ein sechsstelliges Passwort verwenden, da es schwieriger zu knacken ist als ein vierstelliges Passwort.

Diese Anpassungen benötigen nur wenige Minuten Ihrer Zeit, aber Ihr Handy könnte Ihnen später dafür danken, da Ihre Daten geschützt sind.

Der Text umfasst die Themen Android und Cybersicherheit. Android bezieht sich auf das Betriebssystem von Google für mobile Geräte, während Cybersicherheit Maßnahmen beschreibt, die ergriffen werden, um digitale Systeme vor Angriffen und Bedrohungen zu schützen.

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